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12 Punkte für die Einrichtung Ihres Aquariums Teil 3

in Aquarieneinrichtung

9. Einsetzen der Zierfische
Die Zierfische haben Sie in einem Glas oder Plastikbeutel in Ihre Wohnung transportiert. Legen Sie dieses Trans­portgefäß ca. 5 bis 10 Minuten auf die Oberfläche des Aquariumwassers. Da­nach lassen Sie ganz langsam Aqua­riumwasser in den Beutel mit den Fi­schen laufen. Das ist wichtig wegen der oft sehr unterschiedlichen Wasserver­hältnisse. Die Fische sollen sich inner­halb von einigen Minuten an das neue Aquariumwasser gewöhnen, sonst er­halten sie einen Schock. Diesen Schock vermeidet man in jedem Fall, wenn dem Aquariumwasser AquaSafe zuge­geben wurde. Die Fische können dann bedenkenlos in ihr neues Reich ent­lassen werden. Bei empfindlichen Fischarten sollte dem Wasser zusätz­lich zum AquaSafe noch das bewährte Torumin zugegeben werden. Mit der regelmäßigen Zugabe sorgen Sie für ständiges Wohlbefinden der Zierfische.

10. Abdeckung des Aquariums
Letzter Arbeitsgang ist das Auflegen der Abdeckscheibe und der Beleuch­tung; danach schalten Sie letztere ein und lassen sie je nach Tageslicht­einfall zwischen 10 und 14 Stunden täglich brennen.

11.Erste Fütterung und Kontrolle
Mit der ersten Fütterung warten Sie am besten, bis die Zierfische ohne Scheu munter im Aquarium umherschwimmen. Sofern sie sich in eine Ecke drücken oder farblos am Boden “stehen”, ist möglicherweise etwas noch nicht in Ordnung: Stimmt die Temperatur? War das Wasser zu frisch? (Falls Sie AquaSafe zugegeben haben, kann es nicht zu frisch sein.) Ist das Licht und besonders der Bodengrund im Aquarium zu hell, haben die Fische etwas Deckung durch Pflan­zen? Sind die Fische gesund? (Oder ha­ben sie evtl. weiße Pünktchen auf Flossen oder Körper?) Diese weißen Pünktchen sind ein Zei­chen für die häufigste Fischkrankheit: Ichthyophthirius multifiliis, auch kurz Ichthyo genannt. Der deutsche Name der Krankheit ist; Pünktchenseuche. Da­gegen hilft zuverlässig Tetra Contraick, Dieses Mittel sollten Sie zur Sicherheit ständig bereithalten, denn wenn man die Krankheit erkennt (meistens am Wochenende), ist eine Heilmittel­anwendung schnell erforderlich. Bei rechtzeitiger Anwendung mit Contralck wird man durch die Pünktchenseuche keine Fischverluste hinnehmen müs­sen. Ihren Zierfischen zuliebe sollten Sie in den ersten paar Wochen besonders sparsam mit der Fütterung sein, Zuviel Futter würde das Wasser schnell ver­derben. Zweimalige Fütterung am Tag ist daher ausreichend. Man gibt so viel in Por­tionen, wie die Fische restlos in einer Minute verzehren. Nach 3-4 Wochen können Sie auf normale Fütterung 3-4mal täglich übergeben, dann ist das Becken biologisch „eingefahren”. Nützliche Bodenbakterien haben sich entwickelt und bereiten das Wasser ständig auf. Sie bauen schädliche Ei­weißabbaustoffe aus Kot und Urin der Fische ab und machen diese Stoffe ungiftig. Wer Zeit und Lust hat, die Fische bei der Fütterung zu beobachten, füttere in kleinen Portionen, bis die Fische fast satt sind; man sieht es leichtdaran, daß sie gelassener sind als zu Beginn der Fütterung.

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