Der richtige Platz für das Aquarium
In jedem Raum findet sich ein geeigneter Standort für ein Aquarium. Wichtiges Requisit ist lediglich ein fester Tisch, Unterschrank oder ein stabiles Metallgestell. Auf das Einfallen von Tageslicht braucht man keine Rücksicht zu nehmen, denn dieses kann voll durch künstliche Beleuchtung ersetzt werden. Das hat sogar den Vorteil, dass die Lichtstärke und die Beleuchtungsdauer eingestellt und geregelt werden können. Zuviel natürliches Tageslicht fördert Algenwachstum. Das Aquarium soll wegen zu starker Sonneneinstrahlung deshalb nicht vor einem Fenster, allenfalls vor einem Nordfenster, und wegen der Wärme niemals über einem Heizkörper aufgestellt werden. Für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel hält der Zoofachhandel geeignete Aquarien und Zubehör bereit.
Aquarium und Beleuchtung
Entscheiden Sie sich für ein Aquarium mit passender Abdeckleuchte. Unter dieser wird meist noch eine Abdeckplatte (Glasscheibe vom Maler oder Glaser) aufgelegt, denn sie verhindert Wasserverdunstung, Wärmeverlust und das Herausspringen der Fische. Zuwenig Licht fördert Braunalgenwuchs, zu viel Licht fördert Grünalgenwuchs.
Die Stärke der Beleuchtung ist abhängig von der Aquarienhöhe; je höher das Aquarium, desto mehr Licht braucht es, damit die Pflanzen wachsen können. In der Abdeckleuchte sind für kleinere Aquarien bis 40 cm meist Glühlampen von 25 Watt angebracht. Für größere Aquarien verwendet man jedoch besser Leuchtstofflampen; diese heizen weniger und haben eine wesentlich höhere Lichtausbeute im Vergleich zum Stromverbrauch.
Im Handel gibt es Abdeckleuchten mit einer oder zwei Leuchtstoffröhren; bei Aquarien über 35 cm Höhe wählen Sie lieber eine Leuchte mit zwei Röhren. Bei zu viel Licht kann man immer noch eine Leuchte abschalten. Die meisten Pflanzen brauchen viel Licht.
Sie sollten Ihr erstes Aquarium nicht zu klein wählen. Die Fische fühlen sich in größerem Lebensraum wohler, und die Pflanzen kommen besser zur Geltung. Kleine Aquarien benötigen verhältnismäßig mehr Aufwand an Pflege und Wartungsarbeiten als größere.
Die Berechnung des Beckeninhaltes ist ganz einfach:
Man multipliziert Länge x Breite x Höhe in cm und teilt durch 1000, dann hat man den Literinhalt. Bitte beachten Sie, dass die Stärke der Glasscheiben, Bodengrund und Steine die Wassermenge vermindern. Für die Zugabe von z. B. Heilmitteln ist die Ermittlung der genauen Wassermenge wichtig.
Beispiel Beckeninnenmaße:
Beckenlänge 80 cm
Beckenhöhe 40 cm
Beckenbreite oder -tiefe 30 cm
80 x 30 x 40 = 96.000 : 1000 = 96
Der Beckeninhalt beträgt 96 Liter.