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Die Aquariumtechnik

in Aquarieneinrichtung

Aquariumfilter

Abgestorbene Pflanzenblätter, Exkre­mente der Fische und Futterreste zer­setzen sich mit der Zeit. Der daraus entstehende aufgewirbelte Mulm trübt das Wasser und muß mit einem Innenfilter­ bzw. Außenfilter angesaugt und durch regelmäßige, etwa monatliche Reini­gung des Filtermaterials entfernt werden. Ein bewährter Innenfilter ist z. B. der Bril­lant-Filter; er sorgt stets für kristall­klares Wasser und wird von einer Membranpumpe angetrieben. Für Aquarien über 100 Liter hat Ihr Fachhändler Außen­filter, die mit der gleichen Luftpumpe betrieben werden können oder sogar Außenfilter, die mit Kreiselwasser­pumpen arbeiten und dann besonders leistungsstark sind.

Lüfter und Membranpumpen

Die Anschaffung eines zuverlässigen, guten Gerätes ist immer lohnend, denn eine gleichbleibend hohe Leistung kommt Ihren Zierfischen zugute. Mit der Membranpumpe kann man neben dem Be­trieb des Filters auch einen Ausströmerstein zum Sprudeln bringen. Das sieht zwar gut aus, bringt aber wenig Nutzen, auf alle Fälle wird Schmutz aufgewirbelt. Man sollte einen Ausströ­mer deshalb immer einige cm über dem Boden anbringen. Die Membranpumpe soll immer über dem Wasserspiegel aufge­hängt werden, sonst läuft bei Strom­ausfall Wasser in das Gehäuse.

Regelheizer fürs Aquarium

Falls Sie Zierfische pflegen möchten, deren Wärmeansprüche über der Zim­mertemperatur liegen und das ist die Mehrzahl, muß das Aquariumwasser zusätzlich beheizt werden. Ein durch einen Thermostaten gesteuerter Heizer (Reglerheizer) hält automatisch eine einmal eingestellte Temperatur. Die Heizerstärke in Watt soll etwa dem Literinhalt des Aquariums entsprechen, d. h. für ein Aquarium von 100 Liter Inhalt wird ein Heizer von 100 Watt benötigt. Im beheizten Zimmer wird die Stärke des Reglerheizers wesent­lich knapper bemessen (50 Watt Heiz­leistung auf 100 Liter Wasser).

Fangnetz für Zierfische

Von Zeit zu Zeit werden Sie Fische aus dem Aquarium herausfangen wollen. Hierzu benötigen Sie ein Netz; Tetra-Fischfangnetze sind seit zwei Jahr­zehnten bewährt, sie sind in verschie­denen Abmessungen für große und kleine Aquarien erhältlich. Am leichte­sten fängt man Fische mit zwei Netzen. Ein größeres wird still in einer Ecke bereitgehalten, mit dem kleineren treibt man den Fisch in das größere Netz.

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