Die heute im Handel befindlichen Abdeckungen sind fast alle auf die VDE-Norm hin konstruiert und geprüft, so daß wir davon ausgehen können, daß Abdeckungen mit einem VDE-Prüfsiegel sicher sind. Bezüglich Handhabung und Ausstattung (Einzelschalter, Futterklappen usw.) unterscheiden sich die einzelnen Fabrikate jedoch 8. teilweise erheblich. Eine gute Abdeckung sollte die folgenden Kriterien erfüllen:
Die Abdeckhaube sollte aus stabilem Kunststoff oder aus beschichtetem Holz bestehen.
Sie muß über das gesamte Aquarium gestülpt werden können und über eine innere Abtropfkante verfügen, damit kein Tropfwasser an den Scheiben herunterlaufen kann.
Die oberen Hantierungsklappen sollten so dicht schließen, daß kein störendes Licht austreten kann.
Die Abdeckung oder zu mindestens der Leuchtbalken sollten sich zur Reinigung oder sonstiger Arbeiten im Aquarium mühelos entfernen lassen.
Die Reflektoren im Inneren sollten ausreichend groß und zwecks Reinigung leicht zugänglich sein.
Eine separate Futterklappe kann beim Aquarium von Vorteil sein.
Alle Metallteile (Leuchtbalken, Schrauben, Streben) müssen aus rostfreiem Material bestehen.
Aquarienabdeckungen ab 80 cm Kantenlänge sollten mindestens 2 Leuchtstoffröhren aufnehmen können. Diese sind in den Lichtfarben Warmweiß + Gro-Lux oder Daylight + Gro-Lux anzubringen. Bei Becken ab 50cm Tiefe sind drei bis vier Leuchtröhren empfehlenswert. Die Röhren sollten einzeln oder paarweise schalt bar sein und in wassergeschützten Fassungen stecken.
Leuchtstoffröhren werden allerspätestens nach einem Jahr ersetzt, da sie pro Halbjahr ca. 50 % ihrer Leuchtkraft verlieren. Obwohl uns das Aquarium noch hell genug erscheint, leiden insbesondere die Pflanzen unter Lichtmangel und kümmern. Das regelmäßiges Reinigen der Leuchtröhren vermeidet Lichtverluste.