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Aquarium Unterschrank

in Aquarieneinrichtung

Jeder Besitzer eines Aquariums wird wissen, das es nicht immer so leicht ist, einen geeigneten Platz dafür zu finden. Denn auch wenn man einen großen Raum hat, so verfügt man nicht immer unbedingt über genügend Stellflächen für das Aquarium. Aber es ist eigentlich gar nicht so schwer, einen Platz für das Aquarium zu finden, da es sogar spezielle Unterschränke für Aquarien gibt. Diese sind zwar nicht immer günstig, aber sehr gut, gerade für größere Aquarien.

Die Unterschränke bekommt man in vielen Zoohandlungen, im Internet oder sogar gebraucht. Kennt man sich nicht weiter aus, hilft das Telefonbuch oder die Suchmaschine im Internet. Der Kunde kann sogar die Unterschränke in einem Preisportal vergleichen lassen, so bekommt er einen recht günstigen Unterschrank und kann ihn sich sogar noch liefern lassen. Dies ist besonders praktisch, da ein Unterschrank für Aquarien nicht unbedingt sehr leicht ist.
Wenn man einen Unterschrank kaufen möchte, muss man nur genau auf die Maße des Aquariums achten, um auch den passenden Unterschrank zu bekommen.

Ein Unterschrank für Aquarien passt sich nämlich genau an. Entweder kann man die Aquarien auf die Schränke stellen und es gibt einen nahtlosen Übergang, so dass jeder denkt, das Aquarium wäre so gebaut worden mit dem Schrank. Oder man kann sich auch einen Unterschrank kaufen, der an den Kanten etwas höher gestellt ist. So wird das Aquarium rundum etwas von dem Schrank gehalten.

Die Unterschränke haben auch genügend Platz innen, so kann man alles für die Fische dort unterstellen. Ob es das Fischnetz, das Fischfutter oder ein kleines Aquarium für die Jungfische ist: Stauraum gibt es genügend. Toll ist auch, das die Formen und Farben der Schränke total unterschiedlich sind. Es gibt Unterschränke für Ecken, hohe und niedrige Schränke und sogar auch schon runde Unterschränke. Also alle Schränke mit einem tollen Design. Auch die Farben reichen von weiß, über beige und von braun bis schwarz. Es gibt kaum eine Farbe, die für den Fischliebhaber unmöglich zu erhalten ist.

Ein Unterschrank für ein Aquarium ist eine wirklich tolle Sache, die sich jeder Besitzer leisten sollte. So haben seine Fische einen gesicherten Bereich für sich, und der Besitzer hat etwas sehr schönes zum Anschauen.

Reinigung des Aquariumbeckens

in Aquarieneinrichtung

Die laufende Pflege Ihres Aquariums

Das häufigste Vorurteil gegen das Aqua­rium besagt, dieses verursache großen Arbeitsaufwand und unangenehme Wasserpanscherei. Tatsächlich ist je­doch die Zeit, die für die laufende Pflege eines Aquariums benötigt wird, äußerst gering. Ja, sie muß sogar auf ein Minimum beschränkt werden; denn bei unserer Liebhaberei geht es ja um ein Stück lebendiger Natur, die unge­stört bleiben soll. Eingriffe dürfen nur korrigierend durchgeführt werden. Je­des überflüssige Hantieren im Aqua­rium stört Fische und Pflanzen! Am zweckmäßigsten ist es, wenn Sie alle 14 Tage bis 3 Wochen regelmäßig eine halbe Stunde für die Reinigung Ihres Aquariums aufwenden.

  • Heizung und andere elektrische Ge­räte abstellen (Netzstecker ziehen).
  • Algen von der Frontscheibe und den Seitenscheiben des Beckens entfernen. Der Rapid-Scheibenreiniger von Tetra leistet hierbei gute Dienste. Das Doppelklingen­system ermöglicht die Entfernung von Algen schneller als mit jedem anderen Scheibenreiniger.
  • Vielfach wird nicht über zu gerin­gen, sondern über zu reichlichen Pflanzenwuchs geklagt. Hier hilft nichts anderes, als einen Teil der überzähligen Pflanzen zu entfernen oder überschüssige Triebe abzu­knipsen.
  • Mulmreste und die abgeschabten Algen, die sich auf dem Boden­grund angesammelt haben, werden mit dem Primus-Grundreiniger oder einem Schlauch abgesaugt. Die Entfernung dieser Abfälle ist äußerst wichtig, da diese sich sauerstoffzehrend und schädlich auf die Wasserbeschaffenheit aus­wirken.
  • Bei jeder gründlichen Reinigung sollte 1/3 des Aquariumwassers mit einem Schlauch abgesaugt werden. Um Wasserpanscherei zu ver­meiden, wird der Eimer in eine größere Schüssel gestellt.
  • Luftzufuhr zum Filter unterbrechen bzw. Motor des Filters abstellen.
  • Die Filtermasse erneuern bzw. die Schaumstoffpatrone des Brillant-Filters durch kräftiges Ausdrücken unter fließendem Wasser reinigen.
  • Das abgesaugte Wasser wird durch frisches Wasser aus der Lei­tung ersetzt. Bei größerer Wasserentnahme von über 1/3 des Becken­inhaltes muß das neu hinzugege­bene Wasser temperiert werden.
  • Nach dem Einfüllen ins Aquarium wird sofort AquaSafe zugesetzt, um Schädigungen von Fischen und Pflanzen zu vermeiden (pro Eimer entnommenem Wasser 5 ml Aqua-Safe zugeben)
  • Aquariumfilter wieder einschalten.
  • Heizung einschalten.
  • Mit der Zugabe von Torumin und evtl. PlantaMin Pflanzendünger ist Ihre Arbeit fast beendet.
  • Lediglich Lampe, Deckscheibe und die Sichtscheiben von außen müs­sen noch gereinigt werden. Eine mit Kalk verkrustete Deckscheibe reinigt man mit Klingenreiniger und einem Lappen. den man not­falls mit verdünntem Essig befeuch­tet. Sichtscheiben werden zu aller letzt mit Zeitungspapier und einem Fensterklar oder einem Fenster­leder blank geputzt. Sofern Sie Algenbekämpfungs­mittel verwenden, ist auf Zugabe von PlantaMin zu verzichten; denn dieses würde das Wachstum von Algen fördern. Entsprechend der gewechselten Wassermenge geben Sie anstelle von PlantaMin ein Algenbekämpfungsmittel zu.
  • 12 Punkte für die Einrichtung Ihres Aquariums Teil 3

    in Aquarieneinrichtung

    9. Einsetzen der Zierfische
    Die Zierfische haben Sie in einem Glas oder Plastikbeutel in Ihre Wohnung transportiert. Legen Sie dieses Trans­portgefäß ca. 5 bis 10 Minuten auf die Oberfläche des Aquariumwassers. Da­nach lassen Sie ganz langsam Aqua­riumwasser in den Beutel mit den Fi­schen laufen. Das ist wichtig wegen der oft sehr unterschiedlichen Wasserver­hältnisse. Die Fische sollen sich inner­halb von einigen Minuten an das neue Aquariumwasser gewöhnen, sonst er­halten sie einen Schock. Diesen Schock vermeidet man in jedem Fall, wenn dem Aquariumwasser AquaSafe zuge­geben wurde. Die Fische können dann bedenkenlos in ihr neues Reich ent­lassen werden. Bei empfindlichen Fischarten sollte dem Wasser zusätz­lich zum AquaSafe noch das bewährte Torumin zugegeben werden. Mit der regelmäßigen Zugabe sorgen Sie für ständiges Wohlbefinden der Zierfische.

    10. Abdeckung des Aquariums
    Letzter Arbeitsgang ist das Auflegen der Abdeckscheibe und der Beleuch­tung; danach schalten Sie letztere ein und lassen sie je nach Tageslicht­einfall zwischen 10 und 14 Stunden täglich brennen.

    11.Erste Fütterung und Kontrolle
    Mit der ersten Fütterung warten Sie am besten, bis die Zierfische ohne Scheu munter im Aquarium umherschwimmen. Sofern sie sich in eine Ecke drücken oder farblos am Boden “stehen”, ist möglicherweise etwas noch nicht in Ordnung: Stimmt die Temperatur? War das Wasser zu frisch? (Falls Sie AquaSafe zugegeben haben, kann es nicht zu frisch sein.) Ist das Licht und besonders der Bodengrund im Aquarium zu hell, haben die Fische etwas Deckung durch Pflan­zen? Sind die Fische gesund? (Oder ha­ben sie evtl. weiße Pünktchen auf Flossen oder Körper?) Diese weißen Pünktchen sind ein Zei­chen für die häufigste Fischkrankheit: Ichthyophthirius multifiliis, auch kurz Ichthyo genannt. Der deutsche Name der Krankheit ist; Pünktchenseuche. Da­gegen hilft zuverlässig Tetra Contraick, Dieses Mittel sollten Sie zur Sicherheit ständig bereithalten, denn wenn man die Krankheit erkennt (meistens am Wochenende), ist eine Heilmittel­anwendung schnell erforderlich. Bei rechtzeitiger Anwendung mit Contralck wird man durch die Pünktchenseuche keine Fischverluste hinnehmen müs­sen. Ihren Zierfischen zuliebe sollten Sie in den ersten paar Wochen besonders sparsam mit der Fütterung sein, Zuviel Futter würde das Wasser schnell ver­derben. Zweimalige Fütterung am Tag ist daher ausreichend. Man gibt so viel in Por­tionen, wie die Fische restlos in einer Minute verzehren. Nach 3-4 Wochen können Sie auf normale Fütterung 3-4mal täglich übergeben, dann ist das Becken biologisch „eingefahren”. Nützliche Bodenbakterien haben sich entwickelt und bereiten das Wasser ständig auf. Sie bauen schädliche Ei­weißabbaustoffe aus Kot und Urin der Fische ab und machen diese Stoffe ungiftig. Wer Zeit und Lust hat, die Fische bei der Fütterung zu beobachten, füttere in kleinen Portionen, bis die Fische fast satt sind; man sieht es leichtdaran, daß sie gelassener sind als zu Beginn der Fütterung.

    12 Punkte für die Einrichtung Ihres Aquariums Teil 2

    in Aquarieneinrichtung

    5. Aquariumbepflanzung
    Entfernen Sie angeknickte oder ver­faulte Blätter und kürzen Sie die Wur­zeln bis auf eine Länge von ca. 3-4 cm. Pflanzen ein- und derselben Art werden in einer Gruppe gepflanzt, wahllos einzeln im Aquarium verteilt, kommen sie nie recht zur Geltung. Gruppieren Sie die Pflanzen auch ent­sprechend ihren Licht- und Platz­ansprüchen. So kommen hochwachsende Exemplare an die Rück- und Seitenwände des Aquariums und nie­drigere Arten in den Mittel- und Vor­dergrund. Die Pflanzen werden so tief im Bodengrund verankert, daß der Wurzelhals noch sichtbar bleibt. Sofern die Pflanzen immer wieder „hoch” kommen, befestigt man sie im Boden mittels Pflanzennadeln oder beschwert sie mit einem Stückchen dünnem Blei­rohr (beides ist im Fachhandel erhält­lich).

    6. Auffüllen des Wassers
    Sobald alle Pflanzen ihren Platz ge­funden haben, füllen Sie das Aquarium so weit mit Wasser auf, bis der Was­serspiegel hinter dem oberen Rahmen gerade verschwunden ist. Ganzglas­aquarien werden bis 2-3 cm unterhalb der Glasoberkante gefüllt. Bei diesem Vorgang achten Sie wiederum darauf, daß ein Aufwühlen des Bodengrundes vermieden wird.

    7. Inbetriebnahme der technischen Geräte
    Verbinden Sie jetzt Luftpumpe und Reglerheizer mit dem Stromnetz. Beim Heizer ist streng darauf zu achten, daß sich der Glaskörper bis zur angegebe­nen Marke unter Wasser befindet, denn sonst würde er zerspringen und das Gerät unbrauchbar machen.

    Falls der Aquarienfilter unter starken Geräu­schen wenig Wasser, jedoch große Luftblasen fördert, muß die Luftzufuhr durch einen Lufthahn gedrosselt wer­den. Viele Pumpen haben eine Druck­regulierungsschraube, dann erübrigt sich der Lufthahn. Den Einbau von Kreiselpumpen-Filtern findet man in der Gebrauchsanweisung, die dem ge­kauften Filter beiliegt, beschrieben.

    8. Überprüfung der Wassertemperatur
    Unter Punkt 4 wurde gesagt, daß tem­periertes Wasser einzufüllen ist. Das Einhalten der richtigen Temperatur besorgt dann der Reglerheizer. Sobald die richtige Temperatur erreicht ist, schaltet dieser automatisch ab; hat das Gerät eine Kontrollampe, so kön­nen Sie diesen Zeitpunkt gut beobach­ten. Die Einstellschraube zur Regelung der Temperatur am Reglerheizer kann sich jedoch verstellt haben; in diesem Falle müssen Sie nachregulieren. Be­achten Sie die Gebrauchsanweisung des Gerätes genau, die einzelnen Fa­brikate sind etwas unterschiedlich. Täglich wird einmal die Temperatur überwacht; 24-26′ C sind für die aller­meisten tropischen Zierfische richtig.

    12 wichtige Punkte für die Einrichtung Ihres Aquariums

    in Aquarieneinrichtung

    Einrichtung des Aquariums

    1. Reinigen des Aquariums und des Zubehörs
    Spülen Sie Ihr Aquarium und das Zu­behör gründlich mit warmem Wasser. Die Dekorationsmittel werden unter fließendem Wasser mit einer Bürste gereinigt. Den Kies füllen Sie zweck­mäßigerweise in einen Eimer oder eine Schüssel und waschen ihn dort unter ständigem Rühren und Wasserabgie­ßen so lange, bis das Wasser klar und frei von allen Verunreinigungen bleibt. Auf keinen Fall Spülmittel verwenden!

    2. Einschichten des Bodengrundes
    Schichten Sie den Kies etwa 4 bis 8 cm hoch auf den Boden des Aquariums, hinten höher als vorne. Das gibt ein besseres Bild, und die Pflanzen, die hauptsächlich im hinteren Teil ihren Platz finden, erhalten mehr Wurzelraum. Dem gewaschenen Kies werden einige Handvoll Bodengrunddünger beigemischt, wie schon im Kapitel “Pflanzen” erwähnt.

    3. Einbau der technischen Geräte und Dekoration
    Bringen Sie den Innenfilter oder Außen­filter an und füllen Sie ihn mit dem vor­geschriebenen Filtermaterial. Die Patrone des Brillantfilters kneten sie un­ter Wasser so lange, bis keine Luft­bläschen mehr entweichen. Stellen Sie dann mittels eines Luftschlauches die Verbindung vom Filter zur Pumpe her. In einer der hinteren Aquariumecken findet der Reglerheizer seinen Platz. Das Thermometer wird mittels eines Haftsaugers an einer Seitenscheibe unauffällig so angebracht, daß es für den Pfleger gut ablesbar ist. Bauen Sie das Dekorationsmaterial so auf, daß damit gleichzeitig der Innen­filter und der Reglerheizer verdeckt werden. Berücksichtigen Sie dabei, daß Ihnen die Geräte bei voll einge­richtetem Aquarium jederzeit zugäng­lich sein müssen. Terrassen werden nach hinten ansteigend aufgebaut und die Zwischenräume mit Kies aufgefüllt.

    4. Erste Wassereinfüllung
    Füllen Sie das Aquarium bis zur Hälfte mit temperiertem Wasser auf. Vermei­den Sie dabei ein Aufwühlen des Bo­dengrundes, indem Sie das Wasser auf einen Teller oder die hohle Hand gießen. Wenn Sie jetzt Wasserpflanzen einset­zen wollen, so empfiehlt es sich, vorher AquaSafe zuzugeben. Dieses erspart nicht nur Zierfischen, sondern auch Pflan­zen den Schock unterschiedlicher Was­serbedingungen.

    Zierfischfutter und Aquariumwasser

    in Aquarieneinrichtung

    Das Aquariumwasser

    Wohlbefinden und Gesundheitszu­stand der Zierfische werden durch das Lebenselement Wasser bestimmt. Wasser aus natürlichen Quellen, Seen und Flüssen ist nur in wenigen Gegen­den für die Pflege von tropischen Fi­schen geeignet. Aber auch Leitungs­wasser enthält vielfach gelöste Stoffe und Chlor, die den Fischen schaden. Durch Tetra AquaSafe werden diese unschädlich gemacht. Jedes Leitungs­wasser ist nach Zugabe von AquaSafe als Aquariumwasser sofort verwend­bar.

    Ein ausgesprochen natürliches tropi­sches Bild bietet das Wasser nach Zu­gabe von Torumin. Durch die natürlichen Huminsäuren des Torfes wird das Wohlbefinden der Fische beson­ders gefördert. Die Zierfische danken die Toruminzugabe mit intensiven Farben und Lebhaftigkeit als Ausdruck ihres Wohlbefindens.

    Was Sie unbedingt beachten sollten: Wechseln Sie in ca. zwei- bis drei­wöchigen Abständen regelmäßig etwa ein Drittel des Aquariumwassers gegen Frischwasser aus. Fische und Aquariumpflanzen werden innen dieses durch gesundes Wachstum danken. Auch beim Wasser­wechsel AquaSafe und für empfind­liche Fischarten Torumin nicht vergessen.

    Zierfische

    Über 60 Arten hin­aus besteht ein überaus großes Angebot an wunderschönen Zierfischen. Bei der ersten Besetzung Ihres neuen Aquariums kommen Sie jedoch mit wenigen Arten aus. Sie werden damit weit mehr Freude haben als an einem umfangreichen Sammelsurium, dem Sie selbst mit dem größten Aquarium keine optimalen Lebensbedingungen bieten könnten. Wenn Sie berücksichtigen, daß je Zentimeter Fisch mindestens ein Liter Wasser notwendig ist, werden Sie sehr leicht die maximale Fisch­anzahl für Ihr Aquarium ermitteln kön­nen.

    Zierfischfutter

    Die beste Nahrung sollte für Ihre Fische gerade gut genug sein. Mit den Zierfischfutterarten von Tetra bieten Sie Ihren Fischen Nährstoffe und Vitamine, die in vielen Jahren wissenschaftlich und praktisch auf die Bedürfnisse der Aquarienfische abgestimmt sind. In ei­nem gesonderten Teil erläutern wir kurz das Tetra-Zierfischfutterprogramm.

    Aquariumpflanzen

    in Aquarieneinrichtung

    Aquariumpflanzen

    Überaus vielfältig ist das Angebot an Aquariumpflanzen bei Ihrem Fachhänd­ler. Schaffen Sie sich solche Pflanzen an, denen Sie in Ihrem Aquarium die notwendigen Raum-, Licht- und Was­serverhältnisse bieten können. Auch hier wird Sie Ihr Fachhändler gern be­raten. Eine wertvolle Hilfe für die Pflege von Aquariumpflanzen finden Sie hier.

    Wasserpflanzen brauchen meist einige Wochen zum Anwurzeln. Es gibt im Fachhandel Spezial-Bodengrund, der das Wachstum von Pflanzen und das Anwurzeln wesentlich fördert. Ein paar Handvoll dem handelsüblichen Ba­dengrund beigemischt wirken da oft Wunder. Wasserpflanzen lieben keinen durchspülten Bodengrund, weshalb ein Bodenfilter das Wasserpflanzenwachs­tum behindert. Falls man einen Boden­filter aus anderen Gründen installiert hat, so setzt man die Aquarienpflanzen in kleine Blumentöpfe.

    Eine ganze Reihe von Pflanzen nimmt die Nähr- und Wuchsstoffe nicht nur über die Wurzeln, sondern auch über die Blätter auf, weshalb man von Zeit zu Zeit mit einem guten Pflanzendün­ger, z. B. PlantaMin, das Wasser düngt. Besonders bei gelbwerdenden Pflan­zenblättern zeigt sich ein Nährstoff- und Mineralmangel.

    Gutes Wasserpflanzenwachstum hängt im wesentlichen auch von der richtigen Lichtmenge ab. Gelbliche. Langgestreckte Triebe schließen auf eine zu geringe Lichtmenge und zu starkes Algenwachstum auf ein zu hohes Nähr­stoffangebot, entweder durch Über­düngung oder durch Überfütterung mit gleichzeitig zu hohem Lichtanteil.

    Der biologische Faktor der Wasser­pflanzen im Aquarium ist unbestritten. Die Pflanzen nehmen Stoffe auf, die sich unter ungünstige. Umständen gif­tig für die Zierfische auswirken könnten. Trotzdem soll nicht unerwähnt bleiben, daß es eine Reihe von recht gut imitier­ten Plastikpflanzen gibt, auf die der Anfänger, der immer wieder mit leben­den Pflanzen Pech haben sollte, aus­weichen kann. Bei Verwendung von Plastikpflanzen muß das Wasser jedoch öfter, mindestens alle zwei Wochen, etwa 2/3 gewechselt werden, um die Fischausscheidungen zu entfernen, die nicht über den Filter herausgenommen werden können.

    Aquarium Dekorationsmaterial

    in Aquarieneinrichtung

    Aquarienthermometer

    Zur täglichen Überwachung der Tem­peratur wählen Sie bitte ein geprüftes Thermometer, z. B. das von Tetra, dem z.Z. einzigen Aquarienthermometer mit Prüfgarantie (Abweichung ± 1 c C).

    Bbodengrund

    Ein gesunder, üppiger Pflanzenwuchs ist abhängig von der Beschaffenheit des Bodengrundes. Geeigneten, kalkfreien Kies hält Ihr Zoohändler in ver­schiedenen Körnungsgrößen für Sie bereit. Ungeeignet und schädlich sind feiner Bausand und Marmorkies. Der Kies sollte von dunkler Farbe sein, bei von unten durch zu hellen Kies reflek­tiertem Licht fühlen sich die meisten Zierfische nicht wohl.

    Dekorationsmaterial

    Das Bild vom “Dschungel hinter Glas” wird im Aquarium weitgehend durch die entsprechende Dekoration bestimmt. Mit Moorkienwurzeln, Stein­holz, Lavasteinen, Schieferplatten und Tonkingstangen (alles gut gesäubert und gewaschen) können mit etwas Ge­schick und viel Phantasie prächtige Unterwasserlandschaften zusammen­gestellt werden. Seien Sie jedoch spar­sam mit der Inneneinrichtung, die Fi­sche brauchen Platz im Aquarium zum Schwimmen. Auch hier ist oberstes Gebot: das Material muß frei von Kalk und schädlichen Mineraleinschlüssen sein. Korallen, Marmor und Meeres­muscheln geben langsam Kalk ab (här­ten das Wasser auf) und sind deshalb schädlich für die Fische im Süßwasser­aquarium.

    Aquariumrückwand

    Nur mit einem geeignet gestalteten Hintergrund kann eine wirkliche Tie­fenwirkung erzielt werden. Die Wandtapete, auch wenn sie über ein beson­ders farbenfrohes Muster verfügt, eig­net sich nicht als Rückwand für ein Aquarium, Von tiefgezogenen Kunst­stoff-Folien bis hin zu hochwertigen Farbdrucken bietet der Handel Aquarienrückwände für jeden Geschmack an. Freistehende Aquarien erhalten keinen Hintergrund, weil man sie von beiden Seiten sehen will. Solche Aqua­rien sind meist nicht so einfach und tiefenwirksam einzurichten; bei ihnen sollte sich die Einrichtung auf die Längsachse des Aquariums konzentrie­ren.

    Die Aquariumtechnik

    in Aquarieneinrichtung

    Aquariumfilter

    Abgestorbene Pflanzenblätter, Exkre­mente der Fische und Futterreste zer­setzen sich mit der Zeit. Der daraus entstehende aufgewirbelte Mulm trübt das Wasser und muß mit einem Innenfilter­ bzw. Außenfilter angesaugt und durch regelmäßige, etwa monatliche Reini­gung des Filtermaterials entfernt werden. Ein bewährter Innenfilter ist z. B. der Bril­lant-Filter; er sorgt stets für kristall­klares Wasser und wird von einer Membranpumpe angetrieben. Für Aquarien über 100 Liter hat Ihr Fachhändler Außen­filter, die mit der gleichen Luftpumpe betrieben werden können oder sogar Außenfilter, die mit Kreiselwasser­pumpen arbeiten und dann besonders leistungsstark sind.

    Lüfter und Membranpumpen

    Die Anschaffung eines zuverlässigen, guten Gerätes ist immer lohnend, denn eine gleichbleibend hohe Leistung kommt Ihren Zierfischen zugute. Mit der Membranpumpe kann man neben dem Be­trieb des Filters auch einen Ausströmerstein zum Sprudeln bringen. Das sieht zwar gut aus, bringt aber wenig Nutzen, auf alle Fälle wird Schmutz aufgewirbelt. Man sollte einen Ausströ­mer deshalb immer einige cm über dem Boden anbringen. Die Membranpumpe soll immer über dem Wasserspiegel aufge­hängt werden, sonst läuft bei Strom­ausfall Wasser in das Gehäuse.

    Regelheizer fürs Aquarium

    Falls Sie Zierfische pflegen möchten, deren Wärmeansprüche über der Zim­mertemperatur liegen und das ist die Mehrzahl, muß das Aquariumwasser zusätzlich beheizt werden. Ein durch einen Thermostaten gesteuerter Heizer (Reglerheizer) hält automatisch eine einmal eingestellte Temperatur. Die Heizerstärke in Watt soll etwa dem Literinhalt des Aquariums entsprechen, d. h. für ein Aquarium von 100 Liter Inhalt wird ein Heizer von 100 Watt benötigt. Im beheizten Zimmer wird die Stärke des Reglerheizers wesent­lich knapper bemessen (50 Watt Heiz­leistung auf 100 Liter Wasser).

    Fangnetz für Zierfische

    Von Zeit zu Zeit werden Sie Fische aus dem Aquarium herausfangen wollen. Hierzu benötigen Sie ein Netz; Tetra-Fischfangnetze sind seit zwei Jahr­zehnten bewährt, sie sind in verschie­denen Abmessungen für große und kleine Aquarien erhältlich. Am leichte­sten fängt man Fische mit zwei Netzen. Ein größeres wird still in einer Ecke bereitgehalten, mit dem kleineren treibt man den Fisch in das größere Netz.

    Aquarienneueinrichtung

    in Aquarieneinrichtung

    Der richtige Platz für das Aquarium

    In jedem Raum findet sich ein geeigne­ter Standort für ein Aquarium. Wich­tiges Requisit ist lediglich ein fester Tisch, Unterschrank oder ein stabiles Metallgestell. Auf das Einfallen von Tageslicht braucht man keine Rücksicht zu nehmen, denn dieses kann voll durch künstliche Beleuchtung ersetzt werden. Das hat sogar den Vorteil, dass die Lichtstärke und die Beleuchtungs­dauer eingestellt und geregelt werden können. Zuviel natürliches Tageslicht fördert Algenwachstum. Das Aquarium soll wegen zu starker Sonneneinstrah­lung deshalb nicht vor einem Fenster, allenfalls vor einem Nordfenster, und wegen der Wärme niemals über einem Heizkörper aufgestellt werden. Für jeden Geschmack und jeden Geld­beutel hält der Zoofachhandel geeig­nete Aquarien und Zubehör bereit.

    Aquarium und Beleuchtung

    Entscheiden Sie sich für ein Aquarium mit passender Abdeckleuchte. Unter dieser wird meist noch eine Abdeckplatte (Glasscheibe vom Maler oder Glaser) aufgelegt, denn sie verhindert Wasserverdunstung, Wärmeverlust und das Herausspringen der Fische. Zuwenig Licht fördert Braunalgenwuchs, zu viel Licht fördert Grünalgenwuchs.
    Die Stärke der Beleuchtung ist abhän­gig von der Aquarienhöhe; je höher das Aquarium, desto mehr Licht braucht es, damit die Pflanzen wachsen können. In der Abdeckleuchte sind für kleinere Aquarien bis 40 cm meist Glühlampen von 25 Watt angebracht. Für größere Aquarien verwendet man jedoch besser Leuchtstofflampen; diese heizen weni­ger und haben eine wesentlich höhere Lichtausbeute im Vergleich zum Strom­verbrauch.
    Im Handel gibt es Abdeckleuchten mit einer oder zwei Leuchtstoffröhren; bei Aquarien über 35 cm Höhe wählen Sie lieber eine Leuchte mit zwei Röhren. Bei zu viel Licht kann man immer noch eine Leuchte abschalten. Die meisten Pflanzen brauchen viel Licht.
    Sie sollten Ihr erstes Aquarium nicht zu klein wählen. Die Fische fühlen sich in größerem Lebensraum wohler, und die Pflanzen kommen besser zur Gel­tung. Kleine Aquarien benötigen ver­hältnismäßig mehr Aufwand an Pflege und Wartungsarbeiten als größere.

    Die Berechnung des Beckeninhaltes ist ganz einfach:
    Man multipliziert Länge x Breite x Höhe in cm und teilt durch 1000, dann hat man den Literinhalt. Bitte beachten Sie, dass die Stärke der Glasscheiben, Bodengrund und Steine die Wassermenge vermindern. Für die Zugabe von z. B. Heilmitteln ist die Ermittlung der genauen Wassermenge wichtig.

    Beispiel Beckeninnenmaße:
    Beckenlänge 80 cm
    Beckenhöhe 40 cm
    Beckenbreite oder -tiefe 30 cm
    80 x 30 x 40 = 96.000 : 1000 = 96
    Der Beckeninhalt beträgt 96 Liter.

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