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Aquarienbeleuchtung

in Aquariumbeleuchtung

Auch bei den Hängeleuch­ten ist die Sicherheit mit ei­nem VDE-Aufkleber gekenn­zeichnet. Sonst, Finger weg! Es gibt eine Vielzahl von For­men und Dekoren in den Wattstärken von 80 bis 250. Wichtig ist, daß die Lichtfarbe Tageslicht gewählt wird. Für ein Meterbecken benötigt man eine Lampe, bei 120 cm bis 150 cm sind zwei Lampen angebracht.

Hängelampen lassen uns sehr viel dekorativen Spiel­raum für den Platz Ober und neben dem Aquarium. Dekorationen mit Landpflanzen können so angepaßt werden, daß das Aquarium regelrecht in einer Pflanzenlandschaft steht. Das seitlich abstrahlende Licht der Hängeleuchten versorgt auch Pflanzen neben dem Aquarium. Offene Aquarien mit Hän­geleuchten haben eindeutig optische Vorteile gegenüber der geschlossenen Kasten­form. Die grüne Insel im Wohnraum wirkt lebendig, was auch durch die Tatsachebegründet ist, daß das beweg­te Oberflächenwasser einge­sehen werden kann. Beim Be­festigen der Leuchten ist dar­auf zu achten, daß der Lam­penschein nicht gerade Sitz­positionen erreicht, das blen­det und ist ärgerlich. Beden­ken Sie auch die obig zitier­ten Anmerkungen bzgl. Luftfeuchtigkeit, Heimtierhal­tung und Springfische.

Die Leuchtmittel haben eine Le­bensdauer von ca. 2 Jahren. Nützliches Zubehör: eine Zeitschaltuhr, um die Tiere und Pflanzen an einen regel­mäßigen Tag/Nacht-Rhyth­mus zu gewöhnen.

Warnung! Bei allen Ar­beiten an Geräten mit 220 Volt-Netzspannungen ist immer Vorsicht geboten. Daher vorher stets den Stecker ziehen, auch wenn ein, für Aquarianer wohl hoffentlich selbstverständli­ches, Schutzschaltgerät (FI-­Schalter) vorgelagert ist.

Aquarienabdeckung mit Beleuchtung

in Aquariumbeleuchtung

Die heute im Handel be­findlichen Abdeckungen sind fast alle auf die VDE-Norm hin konstruiert und geprüft, so daß wir davon ausgehen können, daß Abdeckungen mit einem VDE-Prüfsiegel sicher sind. Bezüglich Hand­habung und Ausstattung (Einzelschalter, Futterklappen usw.) unterscheiden sich die einzelnen Fabrikate jedoch 8. teilweise erheblich. Eine gute Abdeckung sollte die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Die Abdeckhaube sollte aus stabilem Kunststoff oder aus beschichtetem Holz bestehen.
  • Sie muß über das gesamte Aquarium gestülpt werden können und über eine in­nere Abtropfkante verfü­gen, damit kein Tropfwas­ser an den Scheiben her­unterlaufen kann.
  • Die oberen Hantierungs­klappen sollten so dicht schließen, daß kein stören­des Licht austreten kann.
  • Die Abdeckung oder zu mindestens der Leuchtbal­ken sollten sich zur Reini­gung oder sonstiger Arbei­ten im Aquarium mühelos entfernen lassen.
  • Die Reflektoren im Inneren sollten ausreichend groß und zwecks Reinigung leicht zugänglich sein.
  • Eine separate Futterklappe kann beim Aquarium von Vorteil sein.
  • Alle Metallteile (Leuchtbal­ken, Schrauben, Streben) müssen aus rostfreiem Ma­terial bestehen.
  • Aquarienabdeckungen ab 80 cm Kantenlänge sollten min­destens 2 Leuchtstoffröhren aufnehmen können. Diese sind in den Lichtfarben Warmweiß + Gro-Lux oder Daylight + Gro-Lux anzubrin­gen. Bei Becken ab 50cm Tiefe sind drei bis vier Leuchtröhren empfehlens­wert. Die Röhren sollten ein­zeln oder paarweise schalt bar sein und in wasserge­schützten Fassungen stecken.
  • Leuchtstoffröhren werden allerspätestens nach einem Jahr ersetzt, da sie pro Halb­jahr ca. 50 % ihrer Leucht­kraft verlieren. Obwohl uns das Aquarium noch hell genug erscheint, leiden insbesondere die Pflanzen unter Lichtmangel und kümmern. Das regelmäßiges Reinigen der Leuchtröhren vermeidet Lichtverluste.

    Aquarium Beleuchtung

    in Aquariumbeleuchtung

    Entscheidungshilfen beim Lampenkauf

    Mit der Beleuchtung soll das Aquarium im wahrsten Sinne ins richtige Licht ge­setzt werden. Die Entscheidung für eine bestimmte Be­leuchtungsart und Form ist durch das große Angebot nicht einfach. Grundsätzlich aber gilt: Das Teuerste ist nicht immer das Beste! Ver­gleiche bezüglich Funktiona­lität und Handhabung sind angebracht und lohnen sich.

    Wir unterscheiden zwei Beleuchtungsformen:

    1. Die Beleuchtung auf dem Aquarium mit Hilfe einer Abdeckung - Leuchtstoffröhren mit verschiedenen Lichtfarben sind in einem Aufsatz aus Kunststoff oder Holz auf dem oberen Beckenrand angebracht (geschlossenes Becken).

    2. Beleuchtung über dem Aquarium durch Hänge­leuchten - eine der Länge des Beckens entsprechen­de Anzahl von HQL-Leuch­ten (Quecksilberdampfleuchten) oder neuerdings spezielle Halogenstrahler mit tageslichtähnlichem Spektrum hängen frei­schwebend über dem Aqua­rium (offenes Becken).

    Bei der Entscheidung für die eine oder andere Be­leuchtungsart spielen persön­liche und sachliche Gründe eine Rolle. Wer die Luftfeuch­tigkeit im Wohnraum nicht erhöhen möchte oder Fische pflegt, die mitunter gerne springen, sollte natürlich die geschlossene Beleuchtungs­form wählen. Auch Katzen-, Hunde und Vogelhaltern sei dies angeraten. Im folgenden einige Hinweise, die bei der Entscheidungsfindung helfen.

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