Beleuchtung
Über dem Meerwasseraquarium ist deckenhoch ein stählerner Lichtkasten installiert. Als sehr praktisch erwiesen sich die darin kreuzweise verschraubten Aluminiumleisten, an denen die Beleuchtungselemente variabel angebracht werden können. Die endgültige Positionierung erfolgte erst nach dem Erstellen des Grundaufbaus mit Gestein, um eine optimale Ausleuchtung zu gewährleisten. Es wurden sechs HQI-Leuchten und acht Leuchtstofflampen (Daylight) kreisförmig um den Ablaufkasten herum gehängt. Als ein besonderer Zusatz wurde nun noch ein mondphasengesteuertes Nachtlicht installiert. Bei Inbetriebnahme der Anlage zeigte sich, daß die Lampen soviel Wärme liefern, so daß nicht nur auf eine Heizung verzichtet werden kann, sondern im Gegenteil sogar der zusätzliche Einbau einer Kühlanlage für das Meerwasseraquarium nötig sein wird.
Überwachungscomputer für das Aquarium
Eine manuelle Überwachung ist bei den hier beschriebenen Dimensionen nahezu unmöglich, daher ist im Technikraum zur Steuerung und Kontrolle ein Computer installiert. Er mißt und steuert pH-Wert, Redox-Wert und Leitwert sowie den Wasserstand. Der Wasserstand im Meerwasseraquarium wird durch Abfluß und Pumpen konstant gehalten. Die Wassermenge des Auffangbeckens wird vorn Computer gemessen und aus dem Nachfüllkasten mit Osmosewasser ergänzt (die Osmoseanlage schaltet sich bei der hier benötigten Wassermenge von selbst über ein Magnetventil ca. alle 30 Minuten ein. Ein manuelles Spülen erübrigt sich). Sinkt der Leitwert im Auffangbecken unter einen kritischen Wert, wird durch den Computer aus einem zweiten Nachfülltank mit gesättigter Salzlösung die entsprechende Menge nachdosiert, bis der optimale Wert erreicht ist.